ich gseh dich, Mama… & dis Chind?
…oder, warum’s so wichtig isch, dass du mit uf euinä Familiebilder bisch
Würkli wohr, während i dä Blogbiitrag verfasse, lauft im Hindergrund s’melancholische Lied «to be seen» vo Searows. Än zuefällige Vorschlag vo mim Streaming-Dienst und trotzdem so passend zum hütige Thema; äs goht nämli ums gseh wärde.
Zwüsche Wöschberg, wo sich jedi Wuchä uftürmed, bevor du sie wieder in Ahgriff nimmsch…
Bim Spielzüüg, wo du zum hundertstä Mol ufläsisch und wägruhmsch…
I dä Chuchi, wie du jedä Mittag überlegsch was chöntisch choche, wo dis Chind isst…
vorem Chüelschrank wo immer wieder mit Ihchäuf ufgfüllt wärde will…
mengmol fühled sich üseri Täg ah, wienä Endlosschlaufe. Äs sind di immer gliiche to-do’s, wo üsen Alltag chönd zum Hamsterrad mache. I chönt no vieles ufzellä und mer redäd doh nur vo dä Täg. Wenig erholsame Schlof, Gedanke drüber wer was brucht, welli Schueh & Kleider wieder müend ussortiert und ersetzt wärde. Sorgä wo sich um di gsundi Entwicklig vo üsernä Chind dreiäd…
Nichts desto trotz isch din Alltag, d’Chindheit vo dine Chind. Au wenn du nochem gfühlt 200-ste mol nüme gliich enthusiatisch mit «Joh?» uf «Mamaaah?» reagiersch, gspüred sie, dass du für sie dis beschti gibsch, dass du sie liebsch. Dass du villicht mengmol a dini Gränze chunsch, stürchlisch und gliich wieder ufstohsch. Dass du mol luut wirsch, will d’Geduld verlürsch, will dir alles z’viel wird und gliich wieder umarmsch, doh bisch und dä Ruhm hebsch. Än chliine Mensch bim Wachse begleitä, füren doh si und sich vonem sini/ihri Wält zeigä loh isch ä grossi Ufgob.
Für mich isch Mama-Sie s’Schwierigste, aber gliichziitig s’Bedütenschte woni han dörfe erfahre. Äs prägt mis Läbe wie nüüt anders, wasi bisher erläbt han. Äs hät min Körper, mini Seel, mis Denkä veränderät und fühlt sich öpedie sehr verletzlich ah. Mer präged aber au üseri Chind, ihri Art, wie sie dä Wält begägned. Genauso wie sie wönd vo üs wohrgnoh wärde, bruuched mir’s, dass sie üs gsehnd & ghöred. Und drum isches au so wichtig, dass mer Teil vo ihrne Chindheits-Erinnerigä sind.
I bi hüt uhsinnig dankbar däfür, hät min Mah, innigi Moment zwüsche mir und üsem Sohn festghalte. Ungschminkt, mit strublige Hoor, no im Pischi ufem Sofa bim Us-chrüselä… i denä Moment, hani mi überhaupt nöd däfür gha, fotografiert z’wärde. I han mi meh als unwohl g’fühlt – hüt sind’s Erinnerigä, wo Platz i üsem Familie-Album finded. Will die Moment, so unperfekt sie schiined, lang verbi sind und nume no i üsernä Härze und denä Bilder wiiterläbed. Mer alli wüssed, wie unheimlich schnäll die Ziit, wo üsi Chind chlii sind vergoht. Aber mer vergässed ab & zue, dass sich s’Langziit-Gedächtnis vo üsernä Chind erst im Alter vo 3-4 Johr abschlüssend entwickled. Üsen 6-jährige Sohn liebt’s, d’Familie-Albe vo üs dürez’stöberä & hät hundert Frogä däzue… Joh und a däre Stell chli Druck useneh: I bin au zwei Johr im Rückstand mit dä Albe!
A alli Mamas doh usse: I gseh eui, i gseh was ehr leischtäd, i gseh was euri Useforderige sind… aber bi all dem, nähmed au d’Bedütsamkeit vo eurer Ufgob ah! Wärded für euri Chind i ihrne Erinnerigä sichtbar! Falls d’Papas vo euinä Chind das nöd vo sich us mached, animieräd sie däzue, Bilder vo eui und euinä Chind z’knispe.
Und hey, wenn sie’s trotzdem nöd mached, hani neu äs tolls Ahgebot für eui: S’Ersti Johr – Shooting Paket beinhaltet drü Minishootings à jeh 30min bi mir im Studio, bi eui diheimä, oder i dä freiä Natur innerhalb vo 5 Johr. I mälde mi jewiels im vorus feschtgleitä Ziitfenster bi eui, zum än Termin verihbare und wenn ehr das wünsched, g’stalti eui abschlüssend au gärn äs Erinnerigs-Album dävo. Fascht ächli äs Rundum-Sorglos-Paket, wo uf euers Familieläbe ahpasst söll sie und eui bim Schaffe vo Erinnerigä chan understütze. Wenn ehr meh doh drüber möchted erfahre, schriebäd mir doch ganz unverbindlich ä churzes Mail, oder hinderlönd under dem Biitrag än Kommentar.